Vortragszyklus - Die Sprache des Mythos - Audio-MP3-DVD

Von der Weltenesche zum Urknall Die grossen Mythen des Abendlandes
Von: Daniel, Joachim
Sentovision, 2012, 1 MP3-DVD (Audio), Laufzeit ca. 21 Stunden

ISBN: 9783037520833

89,00 €
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Kunst und Mythos stammen aus derselben Quelle. Der Zugang zu dieser ist heute versperrt. Die großen Erzählungen, die sich aus ihr speisten, trugen einmal das Selbstverständnis des Abendlandes und schufen den Gehalt der Künste. An ihre Stelle sind heute Ideologien jeglicher Couleur getreten – und das wissenschaftliche Weltbild. Aber die Sehnsucht nach Mythen und ihrer künstlerischen Darstellung ist geblieben. Ein Blick in das Fernseh- und Kinoprogramm kann das zeigen. Anthroposophie kann man als zeitgemäßen Zugang zu der Quelle verstehen, aus der einst die großen Mythen genommen wurden, aber sie will Wissenschaft sein! Können Kunst und Mythos als Elemente wissenschaftlichen Denkens betrachtet werden? Was ist der Unterschied zwischen Sage und Imagination, Märchen und Schauen geistiger Tatsachen und Wesen? Die immer aktueller werdende Frage nach der Wissenschaftlichkeit der Anthroposophie taucht an ungewohnter Stelle auf! Und die nach dem Wesen der Kunst. Joachim Daniel.

Vortragszyklus gehalten 2008 im Scala Basel.
 
Inhaltsverzeichnis:
1. Wie ist die Welt entstanden? Die germanische Sage über die Entstehung der Welt; Bedeutung des Denkens für das Auffassen der Welt.
2. Weltentstehungsmythos der alten Germanen; Mythos und Gegenstandsbewusstsein als Weltzugang; Wesen der Darstellung.
3. Die Wahrheit des Mythos als Weltzugang.
4. Schöpfungsmythos alten Ionier; Urzustand der Welt und Aphrodite.
5. Was sagt uns der Mythos über die Qualität der Zeit?
6. Welche Art des Weltzugangs erschließt der Mythos? Mythos ist die Geschichte, die die Seele trägt und ihr die Richtung gibt.
7. Schöpfungsmythen im Vergleich zueinander; entscheidende Ähnlichkeiten und Unterschiede; Alttestamentarischer Schöpfungsmythos.
8. Historisches Wissen – mythologische Bilder; der Theseus-Mythos inauguriert die griechische Philosophie; das Labyrinth und die Kopfkräfte.
9. Der Theseus-Mythos und das Labyrinth; Dionysos, Apollon, Athene: Rausch, Traum, Nüchternheit.
10. Die Sprache des Mythos: Dionysos, Apollon, Aphrodite: Rausch, Traum, Nüchternheit.
11. Der psychologische Zugang zum Mythos; Das Hereinragen der großen olympischen Götter: Aphrodite, Apollon, Dionysos.
12. Rausch – Taumeln – Ruhe; Bewegung – Veränderung – Geschwindigkeit; Apollon - Dionysos.
13. Ein seelisch-geistig-historisches Bild Apollons.
14. Der Herakles-Mythos.
15. Weitere Taten von Herakles;  Die vier Tore des Dionysos.
16. Der Herakles-Mythos – apollinisches Motiv – jeder Widerstand ist das, was überwunden werden kann.
17. Die Bedeutung des griechischen Mythos für Europa; ein Okular für alte Kulturen; der unmittelbarer Zugang zu Dionysos; Odysseus.
18. Odyssee mit Sagen von Troja – ein für Europa maßgeblicher Mythos; der listenreiche, kluge, geduldige Odysseus; der Vielgewanderte - Vielgewandelte.
19. Odyssee, 11. Gesang.
20. Eintritt des Christentums in die geschichtliche Welt, Weltgeschichte nach Golgatha ist Apokalypse.
21. Die drei Ströme der Gralssage: eine Mischung aus historischem und kulturgeschichtlichem Wissen über die Mitra-Religion, die Artusritter-Legende und die Sage vom heiligen Gral.
22. Der Spiegel der Vereinigung des Islams mit dem Christentum in der Grals-Sage.
23. Parzival von Wolfram von Eschenbach.
24. Der Mythos der modernen Menschen: Dr. Faustus und Parzivalsage im Verhältnis zueinander.
25. Der Faust-Mythos des modernen Menschen: ein Lebens-Drama Goethes.
26. Zwei Seiten des modernen Menschen im Goethes Faust; der moderne Mensch und die Einweihung.
27. Faust, ein moderner Mensch; Weltenwanderung bei Faust; Begegnung mit Helena.
28. Faust und die Frage, warum man lebt; Die Wandlung des Mythos zu Utopie und Kunst; die modernen Mythen in Verkleidung von Kunst, Utopie und Wissenschaft.
 
Abspielbar am Computer, einem geeigneten DVD-MP3- Player oder zum kopieren auf einen MP3 Playe

Autor/in

Daniel, JoachimJoachim Daniel, *1959 in Hannover, †2009 in der Schweiz, studierte Altertumswissenschaft, Philosophie und Linguistik, war als Lehrer für Alte Sprachen und Geschichte tätig. 10 Jahre Vize-Präsident einer schweizer Kunststiftung, arbeitete als freischaffender Kulturwissenschaftler und war Mitgründer von «Zeit für Kultur» (www.zeitfuerkultur.com).



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